fbpx
Seite wählen

Preisleistung

Sehr gute Konditionen
direkt in Ihrer Umgebung.

Z

Schnell & Einfach

Wir finanzieren schnell und unkompliziert.

Haus- oder Wohnungskredit bei Scheidung / Trennung

Das passiert mit den gemeinsamen Schulden

Wer vor einer Trennung oder Scheidung steht und gemeinsame Schulden mit dem Ex-Partner hat weiß, wie schwer es ist dafür eine Lösung zu finden. Wir haben uns deshalb schlau gemacht und haben herausgefunden, wie der gemeinsame Haus- oder Wohnungskredit richtig aufgeteilt wird. 

Letzte Überarbeitung November 2020

Factbox zum Thema „Kredit bei Scheidung / Trennung“

  • NJeder ist immer für die Schulden verantwortlich, welche er auch verursacht hat.
  • NDurch eine Ehe trägt man NICHT automatisch die Schulden des Partners.
  • NSchließen Sie gemeinsame Girokonten bei der Bank
Kredit günstig sparen

"Unglaubliche" Konditionen

Finanzierungsexperten

Jetzt online Angebote anfordern

Werden die Schulden nach Trennung / Ehe aufgeteilt?

Eine Scheidung ist kein Grund dafür, dass die Haus- und Wohnungskredite untereinander aufgeteilt werden. In erster Linie kommt es darauf an, wer rechtlich gegenüber dem Gläubiger für die Schulden haftet. Sind Sie alleiniger Schuldner, bleibt das auch so. Anderst sieht es aus, wenn Sie gemeinsam mit Ihrem (Ex-)Partner einen Kreditvertrag unterzeichnet haben. Somit sind Sie beide Schuldner. 

Was passiert mit dem Haus- oder Wohnungskredit bei Scheidung?

In erster Linie werden die Schulden wie folgt aufgeteilt:

  • Schulden, welche in Zusammenhang mit dem Gebrauchsvermögen oder Ersparnissen stehen.
  • Schulden, welche in Zusammenhang mit dem ehelichen Lebensaufwand stehen.

Haftung für Haus- oder Wohnungskredite

Wie schon erwähnt, haften bei gemeinsamer Unterzeichnung der Kreditvertrags auch nach der Scheidung oder Trennung beide Parteien. Selbst wenn durch eien Vereinbarung im Scheidungsvergleich festgelegt wird, dass nur einer für die Rückzahlung verantwortlich ist, wird der Vertrag mit der Bank nicht aufgelöst. Das heißt, die Bank  kann sich trotzdem jederzeit an beide Eheleute wenden. 

Das Gericht kann in Österreich über Antrag nach § 92 EheG entscheiden, welcher der beiden Parteien im Innenverhältnis zur Zahlung der gemeinsamen Verbindlichkeiten verpflichtet ist. Bei Einigung zwischen den Ehegatten kann dies auch in den Scheidungsvergleich aufgenommen werden. Dies ist aber trotzdem noch nicht bindend für den Gläubiger. Dafür muss bei Gericht zuerst ein Antrag nach § 98 EheG gestellt werden. Dieser Antrag hat eine Frist von ein Jahr ab Eintritt der Rechtskraft der Ehescheidung. Das Gericht spricht mit Wirkung auch gegenüber dem Gläubiger aus, dass der Ehegatte, der im Innenverhältnis zur Zahlung verpflichtet ist, Hauptschuldner und der andere Ausfallsbürge wird. 

Eine Ausfallsbürgschaft bedeutet, dass die Bank zuerst den Hauptschuldner für die Verbindlichkeit belangen muss. Dies geht bis zur Fahrnis- und Gehaltsexekutionsverfahren. Erst wenn dies innerhalb einer angemessenen Frist nicht funktioniert, kann die Bank den Ausfallsbürgen belangen. Somit haftet des Ausfallbürge weiterhin. Eine gesamte Entlassung der Haftung kann nur mit Zustimmung des Gläubigers erfolgen. 

Umschuldung

Sie können den gemeinsamen Haus- oder Wohnungskredit auch durch zwei getrennte Kredite ersetzt werden. Das geht jedoch nur mit Zustimmung der Bank.

Online kostenlose

Marktpreiseinschätzung

für Ihre gemeinsame Immobilie anfordern.

“kostenlos & unverbindlich”

Was ist Gütertrennung?

Durch das Ehegüterrecht wird die vermögensrechtliche Beziehung zwischen den beiden Ehegatten geregelt. In Österreich besteht nach dem Eherecht während der Ehe der gesetzliche Güterstand der Gütertrennung. Es gibt auch die Möglichkeit in einem Ehevertrag die Gütergemeinschaft zu vereinbaren. Bei keinen individuellen Vereinbarungen gilt automatisch die Gütertrennung.

Bei der Gütertrennung wird bei der Scheidung das eheliche Gebrauchsvermögen sowie die ehelichen Ersparnisse zwischen den beiden Parteien aufgeteilt. Grundsätzlich gibt es aber auch hier Ausnahmen. 

Bei der allgemeinen Gütergemeinschaft umfasst das Miteigentum das gesamte gegenwärtige und zukünfitg erworbene und ererbte Vermögen des Ehehpartner. Die beschränkte Gütergemeinschaft umfasst wiederum nur das gegenwärtige und zukünftige Vermögen des Ehegattens. 

Kurz die wichtigsten Infos zur Gütertrennung:

  • Bei Scheidung werden die ehelichen Ersparnisse und das Gebrauchsvermögen aufgeteilt. Die jeweils persönlichen Gebrauchsgegenstände und Arbeitsequipment ist davon ausgenommen.
  • Zum ehelichen Gebrauchsvermögen zählen alle beweglichen und unbeweglichen Dinge, welche der Ehepartner während der Ehe genutzt hat.
  • Eheliche Ersparnisse sind Wertanlagen, welche die Eheleute während der Ehe erworben und genutzt haben.
  • Als Zugewinn bezeichnet man jenes Vermögen, welche die Ehepartner gemeinsam während der Ehe erworben haben. Der Zeitraum des Zugewinnausgleich ist zwischen der Eheschließung und der Vermögensaufteilung bei Scheidung.
  • Ein Ehevertrag macht auch mit Gütertrennung immer Sinn.