Ferienimmobilie finanzieren

Aber wie?

Wer träumt nicht von einem Haus am Strand oder eine Hütte an der Skipiste? Diese Träume lassen sich mit der richtigen Finanzierung auch ganz einfach verwirklichen.

Was bei der Finanzierung wichtig ist und auf was Sie achten sollten, erfahren Sie in unserem neuesten Blogbeitrag.

Tim Andersson

Tim Andersson

Finanzierungs- und Umschuldungsprofi

1. Ferienimmobilie –
Österreich oder Ausland?
2. Immobilie im Ausland
3. Kosten der Finanzierung
4. Was zählt zu Ferienimmobilien?

Ferienimmobilie in Österreich oder im Ausland finanzieren

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Finanzierung einer Ferienimmobilie in Österreich wesentlich einfach und unkomplizierter abläuft. Wenn Sie aber lieber ein Feriendomizil im Ausland kaufen möchten, dann ist dies zwar umständlicher, aber möglich.

Ferienimmobilie Österreich

Ferienimmobilie in Österreich

Eine Ferienimmobilie in Österreich zu kaufen und zu finanzieren unterscheidet sich nicht wesentlich von der Finanzierung eines Eigenheims. Wie bei der klassischen Immobilienfinanzierung dient auch hier Ihre Ferienwohnung oder das Ferienhaus als Sicherheit für den Hypothekarkredit.

Ferienimmobilie Ausland

Ferienimmobilie im Ausland

Sie können Ihre Ferienimmobilie auf zwei Arten finanzieren. Entweder über eine Bausparkasse bzw. Bank in Österreich oder über eine Bank im Ausland. Die sicherste und einfachste Methode ist der Hypothekarkredit in Österreich.

Somit müssen Sie auch nicht mit Sprach- bzw. Verständnisbarrieren kämpfen. Zudem kennen Sie wahrscheinlich schon das Kreditsystem in Österreich und müssen sich nicht noch einmal in das Thema neu einfinden.

Ein Problem gibt es aber: Die Bank kann eine Immobilie im Ausland nicht hypothekarisch belehnen. Dadurch müssen Sie andere Sicherheiten vorweisen können.

Mehr über die Finanzierung einer Auslandsimmobilie erfahren Sie hier.
-> Immobilie im Ausland finanzieren

Kosten bei der Finanzierung Ihrer Ferienimmobilie

Welche Kosten auf Sie zukommen werden, kann man nicht pauschal sagen. Es hängt natürlich auch davon ab, ob Sie die Immobilie in einem anderen Land finanzieren.

In Österreich müssen Sie mit folgenden Nebenkosten rechnen:

  • Grunderwerbssteuer
  • Grundbucheintragungskosten
  • Vertragsgebühren
  • Notariats- und Anwaltskosten
  • Maklergebühren
  • Bank- bzw. Kreditkosten
  • Tourismusabgaben je nach Gemeinde

Wenn Sie die Immobilie nicht nur für Ihre eigenen Urlaube nutzen möchten, sondern auch vorsehen, diese zu vermieten, dann sollten Sie sich schon mal mit dem Miet- und Melderecht sowie Steuer und Ortstaxen auseinandersetzten.

Da diese je nach Bundesland bzw. sogar Gemeinde unterschiedlich sind, sollte Ihre erste Anlaufstelle das Mietrechtsgesetzt sein. Vergessen Sie auch nicht zu überprüfen, ob Sie aufgrund der Immobiliengröße ein entsprechendes Gewerbe anmelden müssen.

Was kann als Ferienimmobilie genutzt werden?

Leider können Sie nicht jedes Objekt als Ferienhaus oder Ferienwohnung nutzen. Die Liegenschaft muss nämlich als eine Ferienimmobilie genehmigt sein. Gerade in Tourismusgebieten ist eine nachträgliche Genehmigung nur schwer zu bekommen. Also achten Sie beim Kauf im In-und Ausland auf die zugelassene Immobiliennutzung.

Worin liegt der Unterschied?
Zum einen natürlich in der Aufenthaltsdauer, aber auch bei der Meldung. Sie können Ihre Ferienwohnung nur als Nebenwohnsitz bzw. Zweitwohnsitz angeben. Dadurch haben Sie kein Recht auf Gemeinderats- oder Landtagswahlen und auch keinen automatischen Anspruch auf Kindergarten- oder Schulplätze im Sprengel.

Je nach Nutzungsmöglichkeit kann Ihnen die Bank eine bessere oder schlechtere Finanzierungsmöglichkeit in Aussicht stellen.

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