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Auslandsfinanzierung

Immobilie im Ausland finanzieren

Sie möchten sich einen Traum erfüllen und eine Immobilie im Ausland finanzieren? Erfahren Sie hier die wichtigsten Tipps für Ihre Auslandsfinanzierung.

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4,7 von 5 Sternen (basierend auf 6 Bewertungen)

Wie finanziert man eine Immobilie im Ausland?

Wenn Sie eine Immobilie im Ausland finanzieren möchten, haben Sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  • Die Finanzierung über eine Bank in Österreich
  • Die Finanzierung über eine Bank im Land, in der sich die Immobilie befindet

Beide Varianten haben dabei ihre Vor- und Nachteile, die Sie vor Ihrer Entscheidung kennen sollten.

Kredit für eine Immobilie im Ausland

Finanzierung über eine österreichische Bank

Es gibt einige Banken in Österreich, welche Auslandsimmobilien finanzieren. Dabei können sich die Konditionen und Anforderungen von Bank zu Bank stark unterscheiden, weshalb wir immer einen gründlichen Kreditvergleich empfehlen.

Dafür können Sie gerne unseren kostenlosen Service nutzen. Unsere Experten kümmern sich um die Angebotseinholung und vergleichen die Angebote anschließend mit Ihnen gemeinsam.

  • Vorteile: Keine Sprachbarriere, einfachere Abwicklung, vertraute Kreditform, Ansprechpartner im Heimatland
  • Nachteile: Sehr gute Bonität oder viele Sicherheiten notwendig, keine hypothekarische Besicherung der Auslandsimmobilie möglich

Finanzierung über eine Bank im Ausland

Wenn Sie sich für eine Finanzierung über eine Bank im Ausland entscheiden, sollten Sie sich zuvor mit den dort geltenden Richtlinien, Anforderungen und Gesetzen vertraut machen sowie Informationen zu gängigen Kreditformen und der aktuellen Marktlage einholen.

  • Vorteile: Hypothekarische Besicherung der Immobilie möglich, Ansprechpartner vor Ort, von den Marktkonditionen profitieren
  • Nachteile: Schwere Abwicklung, möglicherweise Sprachbarriere, andere Kreditformen als in Österreich

Finden Sie jetzt den passenden Kredit für Ihre Auslandsimmobilie

Wir haben die passende Finanzierung.

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Anforderungen bei Auslandsfinanzierungen

Die Finanzierung einer Immobilie im Ausland ist nicht immer einfach und birgt für Banken in Österreich ein hohes Risiko. Daher ist es wichtig, dass Sie folgende Anforderungen für eine Finanzierung in Österreich erfüllen können.

Sehr gute Bonität

Die Bonität, auch Kreditwürdigkeit genannt, beschreibt Ihre Fähigkeit, allen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Dies ist für die Bank wichtig, um das Risiko der Finanzierung einzuschätzen und dementsprechend die Konditionen zu wählen.

Je besser Ihre Bonität ist, desto wahrscheinlicher ist die Kreditzusage und desto besser sind Ihre Konditionen. Bei einer schlechten Bonität werden vom Kreditnehmer oftmals mehr Sicherheiten gefordert und die Konditionen entsprechend angepasst. Die Bank kann Ihre Bonität entweder selbst beurteilen oder eine sogenannte Ratingagentur beauftragen.

Bei der Bonitätsprüfung werden unter anderem berücksichtigt:

  • Ihr Nettoeinkommen
  • Ihre Einnahmen und Ausgaben
  • Ihre Sicherheiten
  • Ihr Vermögen
  • Ihre bestehenden Kreditverpflichtungen
  • Ihre Rücklagen
  • Informationen aus Bonitätsdatenbanken
  • Ihr Beschäftigungsverhältnis
  • Ihr Familienstand
  • Ihre Wohnsituation

Genügend Eigenmittel

Als Eigenmittel werden Ihre Ersparnisse und Ihr Vermögen bezeichnet, welche Sie für eine Finanzierung nutzen möchten.

Folgendes kann als Eigenmittel genutzt werden:

  • Ersparnisse auf den Konten
  • Bargeld
  • Bausparguthaben
  • Lebensversicherungen
  • Private Darlehen (z.B. von der Familie)
  • Aktien, Wertpapiere und Investmentfonds
  • Immobilien in Ihrem Eigentum
  • Bezahlte Baugrundstücke

Was und wie viel Sie als Eigenmittel nutzen möchten, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist nur, dass Sie die von der Bank geforderte Eigenmittelquote einhalten. Diese beträgt bei Auslandsfinanzierungen meist rund 30% der Finanzierungssumme.

Ein kurzes Beispiel: Sie möchten einen Kredit in Höhe von 500.000 € aufnehmen. Die Bank fordert Eigenmittel in Höhe von 30% der Kreditsumme. 500.000 € · 30% = 150.000 €. Daraus ergibt sich, dass Sie mindestens 150.000 € über Eigenmittel selbst einbringen müssen.

Ausreichende Sicherheiten

Die Bank beurteilt unter anderem anhand Ihrer Bonität und der Kreditsumme, ob und in welcher Höhe Sie Sicherheiten für die Finanzierung einbringen müssen. Da Auslandsfinanzierungen für österreichische Banken risikoreicher sind als Finanzierungen von Inlandsimmobilien, werden oftmals mehr Sicherheiten als üblich gefordert.

Wo liegt nun das Problem? Bei klassischen Immobilienfinanzierungen in Österreich wird die Immobilie selbst als Sicherheit genutzt. Dazu wird die Bank mit einem Pfandrecht in das Grundbuch der Immobilie eingetragen. Eine Bank in Österreich kann sich aber nicht in das Grundbuch einer Immobilie im Ausland eintragen lassen.

Daher sollten Sie entweder eine Immobilie in Österreich besitzen, welche hypothekarisch besichert werden kann, oder es müssen andere Sicherheiten eingebracht werden wie:

  • Versicherungen für spezifische Risiken (Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit)
  • Kreditrestschuldversicherung (meist bei niedrigen Kreditbeträgen)
  • Gehalts- oder Lohnverpfändung
  • Bürgschaften

Das Einkommen

Aufgrund gesetzlicher Vorgaben darf Ihre monatliche Kreditrate nicht höher als 40% Ihres Haushaltseinkommens sein.

Ein Beispiel: Sie möchten sich eine Eigentumswohnung kaufen und benötigen dazu einen Wohnkredit. Ihr monatliches Haushaltseinkommen beträgt 2.000 Euro. 2.000 € · 40% = 800 €.

Ihre monatlichen Kreditraten dürften laut diesem Beispiel nicht mehr als 800 Euro betragen.

Was bei einer Auslandsfinanzierung zu beachten ist

Was Sie bei einer Auslandsfinanzierung beachten sollten

Neben den Anforderungen der Bank gibt es einige Punkte, die über die reine Kreditsumme hinaus auf Sie zukommen können. Behalten Sie zusätzliche Kosten, Währungsrisiken und Gebühren von Anfang an im Blick.

Zusätzliche Kosten nach dem Kauf

Oft werden Ferien- oder Zweitwohnsitzsteuern verrechnet. Vergessen Sie nicht, dass auch nach dem Kauf Reparaturen und Instandhaltungskosten auf Sie warten. Bei Immobilien, welche meist nur weitervermietet werden, sinkt oft der Immobilienwert.

Fremdwährungsrisiko außerhalb der Eurozone

Bei Finanzierungen in anderen Währungen tragen Sie immer das Risiko von Währungsschwankungen. Steigt die Fremdwährung, können die Kreditraten ansteigen. Sinkt die Fremdwährung, wird oft Ihr Immobilienwert vermindert.

Welche Gebühren können anfallen?

Die Notarkosten für Beglaubigungen und Eigentümereintragung im Grundbuch können 0,2 bis 5% betragen. Dazu kommen Erwerbs- oder Übertragungskosten, die sich stark je nach Land unterscheiden, sowie Ferien- bzw. Zweitwohnsitzsteuern, die in einigen Ländern rund 10% des Kaufpreises ausmachen.

In welchen Ländern finanzieren wir Auslandsimmobilien?

Wir unterstützen Sie bei der Finanzierung von Auslandsimmobilien in vielen beliebten Zielländern. Eine Übersicht der einzelnen Länder mit weiterführenden Informationen finden Sie weiter unten im Abschnitt Finanzierung Länder.

Welche Arten von Auslandsimmobilien sind finanzierbar?

Ob Ferienhaus, Eigentumswohnung, Finca oder ein Objekt zur Vermietung: Für die unterschiedlichen Arten von Auslandsimmobilien lässt sich in vielen Fällen eine passende Finanzierung finden. Welche Variante zu Ihnen passt, klären wir gemeinsam im Angebotsvergleich.

Finanzierung einer Immobilie im Ausland
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Immobilie im Ausland als Geldanlage?

Viele Österreicher investieren in Auslandsimmobilien, um diese als Geldanlage für die Zukunft zu nutzen. Dabei wird von einer positiven Wertentwicklung der Immobilie ausgegangen. Eine Wertsteigerung kann aber nicht immer garantiert werden.

Auch der Verkauf nach einigen Jahren kann sich als schwieriger gestalten als gedacht. Denn die Interessen der Käufer ändern sich. Heute sind noch Fincas auf Spanien beliebt, während in 15 Jahren vielleicht Blockhütten in Schweden boomen.

Wir empfehlen

Eine Auslandsimmobilie ist eine risikoreiche Geldanlage. Für nicht-heimische Immobilienbesitzer ist die Marktlage im Ausland oft schwer einschätzbar.

Wir empfehlen Ihnen, lieber in österreichische Vorsorgeimmobilien zu investieren.

Tipps zum Kauf einer Immobilie im Ausland

Mit diesen acht Punkten gehen Sie den Kauf Ihrer Auslandsimmobilie strukturiert an und vermeiden teure Überraschungen.

1

Immobilien vergleichen

Wie bei jedem Kauf empfehlen wir, gründlich mehrere Immobilien zu vergleichen. Verschaffen Sie sich einen Überblick über den lokalen Markt und die Preise. Schnelle, spontane Käufe enden oft in einem teuren Fiasko.

2

Gesetze & Vorschriften

In fast jedem Land gelten andere Gesetze und Vorschriften zum Immobilienerwerb. Fragen Sie bei einem lokalen Anwalt nach, welche Unterlagen Sie für einen rechtsverbindlichen Kauf benötigen. Vertrauen Sie nicht allein auf die Aussagen des Verkäufers.

3

Baufortschritt prüfen

Wenn Sie im Ausland bauen lassen oder einen nicht fertiggestellten Neubau kaufen möchten, sollten Sie vor Ort eine Kontaktperson haben, welche den Baufortschritt regelmäßig überprüft.

4

Rechtliche Aspekte

Überprüfen Sie alle rechtlichen Aspekte wie Baugenehmigungen und Eintragungen, noch bevor Sie etwas unterschreiben oder eine Anzahlung leisten.

5

Auf Schäden prüfen

Lassen Sie die Immobilie von einem Sachverständigen auf Schäden überprüfen. Gerade bei Ferienimmobilien fallen bestehende Schäden aufgrund der eingeschränkten Nutzung oft nicht sofort auf.

6

Vorvertrag

Oft gibt es sogenannte Vorverträge. Diese sind gültige Kaufverträge, aus denen Sie ohne Zustimmung des Verkäufers nicht mehr austreten können.

7

Verkäufern nicht vertrauen

Als Käufer sollten Sie anhand eines Nachweises sicherstellen, dass Ihr Verkäufer die Steuern und Abgaben rechtzeitig bezahlt und keine Schuld auf Sie übergeht.

8

Grundbucheintragung

Achten Sie darauf, dass Sie schnellstmöglich den Eintrag ins Grundbuch bzw. Eigentumsregister erledigen.

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Versicherung für Ihre Ferienimmobilie

Natürlich können bei Ihrer Ferienimmobilie, so wie auch zu Hause, Schäden am Dach, an der Garage oder an Ihren Möbeln geschehen. Damit Sie auch im Land Ihrer Ferienimmobilie gegen solche Schäden abgesichert sind, gibt es spezielle Ferienhausversicherungen.

Eine Ferienhausversicherung besteht aus einer Gebäude- und einer Hausratversicherung. In der Gebäudeversicherung sind Schäden am Gebäude (Dach, Garage, Nebengebäude) Ihrer Ferienimmobilie finanziell abgesichert. Die Hausratversicherung wiederum sichert Sie bei Schäden an der Innenausstattung (Möbel, elektronische Geräte) der Immobilie ab.

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Sabine Dobler
Verfasst von

Sabine Dobler

Sabine Dobler ist eine Expertin im Bereich Immobilien und Finanzierungen. Dank ihrer langjährigen Erfahrung in diesem Sektor und ihrem fundierten Wissen über die Online-Welt liefert sie wertvolle Ratgeberbeiträge für die Portale immobilie-finanzieren.at und das immobilien-verkaeuferportal.at. Sabine zeichnet sich durch ihre Fähigkeit aus, die komplexe Welt der Immobilienfinanzierungen, Umschuldungen sowie die Bewertung und den Verkauf von Immobilien einfach und verständlich zu erklären. Aus diesem Grund vertrauen wir auf ihre Dienste.

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