Versicherungen
für Ihre Wohnung

Sowohl als Wohnungseigentümer als auch -mieter sollten Sie sich gegen bestimmten finanziellen Schäden absichern.

Es gibt unterschiedliche Versicherungen für Ihre Wohnung, welche in den meisten Fällen maßgeblich für einen umfangreichen Versicherungsschutz sind.

Tim Andersson

Tim Andersson

Finanzierungs- und Umschuldungsprofi

1. Haushaltsversicherung
2. Private Haftpflichtversicherung
3. Rechtsschutzversicherung
4. Versicherungsberatung

Haushaltsversicherung

Eine Haushaltsversicherung ist für jede Wohnung, egal ob Eigentum oder Miete, fast schon Pflicht. 

Diese gehört zu den grundlegenden Versicherungen. In der Haushaltsversicherung sind die beweglichen Gegenstände Ihrer Wohnung versichert. Darunter versteht man Ihr Bett, den Fernseher, die Couch, der Esstisch, Ihren Schmuck etc.

Wohnung Haushaltsversicherung

Was deckt die Haushaltsversicherung ab?

Diese deckt Schäden an den beweglichen Gegenständen Ihres Haushalts. Dabei sind Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Einbruch, Diebstahl und Glasbruch versichert.

Je nach Vertrag beinhaltet die Haushaltsversicherung auch einen Haftpflichtschutz. Somit sind Sie auch abgesichert, wenn Sie Schäden bei dritten Personen verursachen.

Was deckt die Haushaltsversicherung NICHT ab?

Es werden keine Schäden an der Wohnung selbst (unbewegliche Teile der Wohnung) übernommen.

Wenn also Schäden an der Substanz Ihrer Wohnung entstehen, werden diese nicht von der Haushaltsversicherung gedeckt.

Beispielsweise bei Schäden an der Fassade Ihrer Wohnung.

Unser Tipp:

Um sowohl eine Über- als auch Unterversicherung zu vermeiden, sollten Sie die Bestandteile Ihrer Haushaltsversicherung möglichst frei wählen können.

Beispielsweise benötigen Sie keinen Schutz für ein Fahrrad, wenn Sie kein Fahrrad besitzen.

Private Haftpflichtversicherung

Eine private Haftpflichtversicherung ist für Wohnungseigentümer ratsam und für viele Mieter sogar verpflichtend, wenn dies im Mietvertrag vereinbart wurde.

Denn oftmals verlangen Vermieter den Abschluss einer Haftpflichtversicherung zum eigenen Schutz.

Die private Haftpflichtversicherung ist nicht nur für Mieter und Eigentümer nützlich, sondern für jede Privatperson. Diese übernimmt für Sie die Kosten für Schäden, welche Sie dritten Personen zufügen.

Wohnung Haftpflichtversicherung

Was deckt die private Haftpflichtversicherung ab?

Personenschäden: Die Versicherung übernimmt die Kosten für Schäden, bei denen dritte Personen durch Ihr Verschulden zu Schaden kommen.

Sachschäden: Wenn durch Ihr Verschulden Gegenstände Dritter zu Schaden kommen, sind Sie versichert. Beispiel: Sie beschädigen die Küche in Ihrer Mietwohnung. Somit entsteht Ihrem Vermieter ein Sachschaden.

Vermögensschäden: Es werden die finanziellen Schäden Dritter gedeckt, die durch Ihr Verschulden entstehen. Beispielsweise zerstören Sie den Computer eines Freundes, der von zu Hause aus arbeitet. Somit entsteht nicht nur ein Sachschaden, sondern auch ein Vermögensschaden für den Freund, den dieser kann ohne Computer nicht mehr arbeiten.

Was deckt die private Haftpflichtversicherung NICHT ab?

Die private Haftpflichtversicherung übernimmt grundsätzlich keine Kosten bei Arbeitsunfällen oder bei Unfällen während freiwilligen und unentgeltlichen Diensten.

Auch Schäden in Verbindung mit einem KFZ werden nicht gedeckt. Wenn Sie einen Autounfall verursachen, wird dieser von der Kfz-Haftpflichtversicherung übernommen, welche jeder Autobesitzer abschließen muss.

Unser Tipp:

Eine private Haftpflichtversicherung sollten Sie nicht nur aufgrund einer Wohnung abschließen.

Die Private Haftpflichtversicherung ist immer empfehlenswert. Diese schützt Sie in vielen Lebensbereichen – denn Unfälle können schneller geschehen, als man denkt.

Rechtsschutzversicherung

Auch eine Rechtsschutzversicherung ist für Eigentümer und Mieter wichtig. Sie schützen sich mit einer Rechtsschutzversicherung vor den finanziellen Folgen bei Rechtsstreitigkeiten.

Sie haben die Möglichkeit, eine reine Eigentümer- oder Mietrechtsschutzversicherung abzuschließen oder eine umfassende Rechtsschutzversicherung, die unterschiedliche Lebensbereiche abdeckt.

Was deckt die Rechtsschutz-
versicherung ab?

Eigentümer- und Mietrechtsschutz
Welche Fälle genau abgedeckt sind, hängt ganz von Ihrem Vertrag ab. Wichtig für Sie ist, dass folgende Fälle abgedeckt sind:

  • Mietstreitigkeiten
  • Streitigkeiten mit Nachbarn
  • Rechtsstreit rund um Eigentum, Grundstück, Gebäude etc.

Verkehrsrechtsschutz
Bei der Verkehrsrechtsschutz sind Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Teilnahme am Straßenverkehr gedeckt.
Versichert sind grundsätzlich Eigentümer, Halter, Fahrer und Insassen des zugelassenen Fahrzeuges. Aber auch als Mieter eines Fahrzeuges, Fußgänger, Radfahrer und Fahrgast sind Sie in der Regel abgesichert.

Privat- und Berufsrechtsschutz
Mit dieser Versicherung sind Sie sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld (Nichtselbstständige) abgesichert. Dies umfasst unter anderem Streitigkeiten aus Arbeitsverhältnissen, Kaufverträgen, Versicherungsverträgen, aber auch Auseinandersetzungen mit Gerichten.

Was deckt die Rechtsschutz-
versicherung NICHT ab?

Eigentümer- und Mietrechtsschutz
Beim Eigentümer- und Mietrechtsschutz sind keine privaten Rechtsstreitigkeiten gedeckt wie beispielsweise rund um das Erbrecht.

Verkehrsrechtsschutz
Bei Streitigkeiten durch Fahren ohne Fahrerlaubnis, ohne Berechtigungen zum Fahren des Fahrzeuges und bei nicht zugelassenen Fahrzeugen.

Privat- und Berufsrechtsschutz
In Normalfall sind Streitigkeiten aus vorsätzlich begangenen Straftaten nicht gedeckt.

Unser Tipp:

Mit einer umfassenden Rechtsschutzversicherung schützen Sie sich in den verschiedensten Lebensbereichen.

Meist ist eine umfassende Rechtsschutzversicherung auch nur geringfügig teurer als eine Rechtsschutzversicherung, die nur Ihre Wohnverhältnisse abdeckt.

Jetzt Versicherungsberatung anfordern

Sie wissen nicht, welche Versicherungen Sie benötigen?

Ein Experte unseres Partnerportals bietet Ihnen gerne eine kostenlose Versicherungberatung an.