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Günstiger Kredit finden

Sie suchen nach einem günstigen Kredit bzw. Angebot zur Finanzierung Ihrer Traumimmobilie? Dann sind Sie bei uns genau richtig.

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie einen günstigen Kredit für Ihr Vorhaben finden.

Tim Andersson

Tim Andersson

Finanzierungs- und Umschuldungsprofi

1. Definition: Günstiger Kredit
2. Angebote vergleichen
3. Kredit finden
4. Günstig ≠ Besser
5. Kreditzinsen
6. Kreditkonditionen

Was ist ein günstiges Kreditangebot?

Ob ein Kreditangebot „günstig“ ist oder nicht, können Sie nur durch einen Angebotsvergleich feststellen.

Wenn Sie einen Angebotsvergleich durchführen möchten, dann ist es wichtig, dass Sie alle Angebote zu denselben Voraussetzungen (Verzinsungsform, Kredithöhe, Eigenkapital, Kreditlaufzeit …) bei den Banken anfordern.

Liegen Ihnen mehrere Angebote vor, können Sie diese anhand der Gesamtkosten oder anhand des Effektivzinssatzes vergleichen. Durch diesen Vergleich können Sie feststellen, welches der Angebote das günstigste für Sie ist.

Günstige Kredit- und Finanzierungsangebote vergleichen

Kreditvergleich anhand der Gesamtkosten

Die Gesamtkosten bei einer Finanzierung entsprechen der Summe, welche Sie insgesamt über die Kreditlaufzeit zurückzahlen werden.

Da Sie nicht nur die erhaltene Kreditrate zurückzahlen müssen, sondern die Bank auch Zinsen und Bankgebühren (in den Effektivzinsen enthalten) verrechnet, sind die Gesamtkosten höher als die erhaltene Kreditsumme.

Beispiel: Gesamtkosten eines Kredits

Sie nehmen einen Kredit für eine Eigentumswohnung in Höhe von 300.000 € auf. Sie entscheiden sich für eine Laufzeit von 35 Jahren und eine variable Verzinsung. Der Effektivzinssatz beträgt 0,799%.

Daraus ergeben sich monatliche Raten von 818,62 €.

Die Gesamtkosten betragen somit rund 343.820,40 €.

Gesamtkosten berechnen beispiel
Wieso sollten Sie Kredite anhand der Gesamtkosten vergleichen?

Da die Gesamtkosten von den Zinsen und den Bankgebühren beeinflusst werden, dienen diese als eine ideale Grundlage für den Vergleich von unterschiedlichen Bankangeboten.

Sie können anhand der Gesamtkosten feststellen, welches Angebot in Summe das günstigste für Sie ist. Dies ist aber nur möglich, wenn die Angebote dieselben Grundvoraussetzungen haben. (In unserem Beispiel: 300.000€, 35 Jahre Laufzeit, variable Verzinsung …).

Achtung: Die angegebenen Gesamtkosten spiegeln die Kosten nur beim aktuellen Zinssatz zum Zeitpunkt des Angebots wider.

Kreditvergleich anhand der Effektivzinsen

Unter Effektivzinsen wird bei einer Finanzierung jener Zinssatz bezeichnet, welcher die tatsächlichen jährlichen Kosten eines Kredits unter Berücksichtigung der anfallenden Nebenkosten ausdrückt.

Der Effektivzinssatz setzt sich aus dem Sollzins/Nominalzins und den Nebenkosten zusammen.

Die Nebenkosten, welche im Effektivzinssatz berücksichtigt werden, sind in der Regel von der Bank verrechnete Bearbeitungs- und Kontoführungsgebühren.

Beispiel: Gesamtkosten eines Kredits

Sie nehmen einen Kredit für eine Eigentumswohnung in Höhe von 300.000 € auf. Sie entscheiden sich für eine Laufzeit von 35 Jahren und eine variable Verzinsung. Der Effektivzinssatz beträgt 0,799%.

Daraus ergeben sich monatliche Raten von 818,62 €.

Die Gesamtkosten betragen somit rund 343.820,40 €.

was sind effektivzinsen
Wieso sollten Sie Kredite anhand der Effektivzinsen vergleichen?

Wie bereits erwähnt, werden bei den Effektivzinsen zu den Sollzinsen auch Nebenkosten der Banken berücksichtigt.

Das bedeutet für Sie, dass Sie anhand der Effektivzinsen vergleichen können, welche Bank die höchsten Nebenkosten verrechnet. Voraussetzung dafür wäre natürlich, dass alle Angebote dieselbe Kreditsumme, Laufzeit, Verzinsung und denselben Sollzins vorweisen.

Günstigen Kredit finden

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Achtung beim Kreditvergleich

Günstig bedeutet nicht immer gut

Wenn Sie ein günstiges Kreditangebot finden, bedeutet das nicht automatisch auch, dass der Kredit zu Ihnen passt. Ein nicht zu vernachlässigender Faktor ist das Risiko, welches Sie mit einem Kredit auf sich nehmen.

Grundsätzlich gibt es zwei Verzinsungsformen – Die variable und die fixe Verzinsung.  Auch Mischformen aus beiden Varianten kommen häufig vor.

Aufgrund der Unterschiede bei den Verzinsungsformen sollte das Zinsrisiko bei der Kreditauswahl beachtet werden.

rate variabler zinssatz

Variable Verzinsung

Eine variable Verzinsung ist in der Regel günstiger, birgt jedoch für Sie als Kreditnehmer auch ein höheres Risiko. Denn die Zinsen werden an einem Leitzins festegemacht. Dieser Leitzins ist bei Krediten in Österreich in der Regel der EURIBOR. Sollte dieser Leitzins am Markt steigen oder sinken, dann ändern sich auch entsprechend Ihre Kreditraten.

Steigt der Leitzins an, steigen auch Ihre Zinsen und somit Ihre Kreditrate an. Sinkt der Leitzins, dann sinken auch Ihre Zinsen sowie die Kreditraten. Aufgrund dieser Schwankungen gibt es nur eine geringe Planbarkeit. Die Höhe der Kreditraten kann sich über die Laufzeit stark verändern.

Aus diesem Grund empfiehlt sich eine variable Verzinsung nur für Kreditnehmer, welche ein ausreichendes finanzielles Polster haben und so auch höhere Raten langfrisitg tragen können.

Aktuell beginnen günstige Zinssätze bei einer variablen Verzinsung bei 1,35 % (Stand August 2022).

rate fixer zinssatz

Fixe Verzinsung

Bei einer fixen Verzinsung profitieren Sie zwar davon, dass die Bank das Zinsrisiko übernimmt. Jedoch sind die Zinsen aus diesem Grund meist auch höher als variable Zinsen. Auch eine fixe Verzinsung wird basierend auf einem Leitzins (z. B.: EURIBOR) festgestellt.

Ändert sich aber der Leitzins über die Laufzeit, beeinflusst dies NICHT Ihre Kreditzinsen oder Raten. Über die vereinbarte Laufzeit bleiben die Kreditraten somit gleich hoch.

Der Vorteil der fixen Zinsen ist das niedrige Risiko und somit die höhere Sicherheit und Planbarkeit. Wenn Sie somit ein möglichst geringers Risiko bei einer Finanzierung eingehen möchten, dann lohnt es sich häufig, die höheren Fixzinsen in Kauf zu nehmen.

Aktuell beginnen günstige Zinssätze bei einer fixen Verzinsung (für 10 Jahre) bei 2,75 % (Stand August 2022).

Sicherheiten bei günstigen Krediten

Eine Bank möchte sich bei der Kreditvergabe vor einem möglichen Zahlungsausfallrisiko schützen.  Zur Absicherung fordert die Bank bestimmte Sicherheiten. Sollte der Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen, kann die Bank auf diese Sicherheiten zurückgreifen.

Deshalb bieten Banken oft interessante Konditionen gegen die Einbringung von hohen Sicherheiten an.

Auch wenn ein Angebot günstig ist, kann es sein, dass hohe Sicherheiten gefordert werden, welche ein Angebot unattraktiv machen können. 

Zu den Kreditsicherheiten zählen:
– Hypothekarische Besicherung
– Versicherungen für bestimmte Risiken
– Kreditrestschuldversicherung
– Lohn- oder Gehaltsverpfändung
– Bürgschaften

Nachteile von hohen Sicherheiten:

  • Durch eine hypothekarische Besicherung haben Sie automatisch auch mehr Nebenkosten. Denn zusätzlich fallen 1,2% des Pfandbetrages für die Eintragung der Hypothek in das Grundbuch an.
  • Sie nehmen sich einen Teil Ihrer Flexibilität, falls Sie für die Bank Sicherheiten wie Akteien oder Sparbücher bei der Bank hinterlegen und sperren lassen.
  • Mit Versicherungen für spezifische Risiken sichern Sie sich zwar bei einem Zahlungsausfall ab, diese Versicherung kosten Sie aber auch Geld.

Konditionen bei günstigen Krediten

Achtung vor dem Kleingedruckten!

Alle kreditspezifischen Nebenkosten müssen in der Regel in den Gesamtkosten bzw. im Effektivzinssatz inkludiert sein.

Trotzdem sollten Sie immer darauf achten, ob bei günstigen Kreditangeboten im Kleingedruckten noch zusätzliche Bedingungen von der Bank festgehalten wurden.

Es kann beispielsweise sein, dass gefordert wird, dass Sie als Kreditnehmer Ihr Gehaltskonto zu dieser Bank wechseln. Sollten die Kosten für das neue Gehaltskonto höher sein als der finanzielle Vorteil Ihres günstigen Kreditangebots, dann lohnt sich das Angebot für Sie nicht.

Kreditangebot Bank A

Sie erhalten von Bank A ein Angebot mit sehr günstigen Zinsen. Ihre erste Entscheidung würde somit auf dieses Angebot fallen. Jedoch lesen Sie in den Bedingungen nach, dass Sie ein Gehaltskonto bei der Bank A abschließen müssen.

Dies würde folgende Kosten ergeben:

  • Gesamtkosten Kredit (Laufzeit 10 Jahre)
    – 24.900 €
  • Kosten neues Gehaltskonto (245 € p. a.)
    – 2.450 €
  • Gesamtkosten Kredit & Konto
    – 27.350 €

Kreditangebot Bank B

Ihre Hausbank (Bank B) bietet Ihnen ein Kreditangebot an, welches etwas teurer als das Angebot von Bank A ist.

Da Sie jedoch bereits ein Gehaltskonto bei Bank B haben, fallen diese Zusatzkosten weg.

Daraus ergibt sich:

  • Gesamtkosten Kredit (Laufzeit 10 Jahre)
    – 25.600 €
  • Kosten Gehaltskonto (150 € p. a.)
    – 1.500 €
  • Gesamtkosten Kredit & Konto
    – 27.100 €
Fazit unseres Beispiels

Anhand dieser Rechenbeispiele wird veranschaulicht, dass sich das Angebot von Bank B für Sie in Summer eher lohnt.

Mit dem Abschluss eines neuen Gehaltskontos übersteigt das günstigere Angebot von Bank A die Gesamtbelastung von Bank B und ist somit teurer.

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