Wohnbauförderung umschulden in Vorarlberg
Ihr Vorarlberger Landgeld bindet Geld zu alten Konditionen. Eine Umschuldung in einen Bankkredit kann Ihre Rate senken und mehrere Tausend Euro sparen. So gehen Sie vor.
Wie läuft eine Umschuldung ab?
In drei klaren Schritten vom Landgeld zum günstigeren Bankkredit. Sie ermitteln die Summe, holen Angebote ein und stimmen die Rückzahlung mit dem Land ab.
Umschuldungssumme feststellen
Ihre Umschuldungssumme ergibt sich aus der offenen Wohnbauförderung plus den anfallenden Nebenkosten. Geplante Sanierungen, Umbauten oder die Zusammenlegung weiterer Kredite zählen Sie gleich mit ein. Die offene Summe entnehmen Sie Ihren Wohnbauförderungs-Kontoauszügen oder erfragen sie bei der zuständigen Bank (Hypo Vorarlberg). Die Nebenkosten erhöhen die Summe und liegen meist bei 3 bis 8 % der offenen Förderung.
Angebote einholen
Mit der Summe im Rücken vergleichen Sie passende Umschuldungsangebote. Nutzen Sie dafür unseren kostenlosen und unverbindlichen Kreditvergleich. Über das Online-Formular fordern Sie ihn an, wir holen Angebote unterschiedlicher Banken ein, erstellen das passende Umschuldungskonzept und gehen die Angebote gemeinsam mit Ihnen durch.
Wohnbauförderung umschulden
Haben Sie das passende Angebot gefunden, kontaktieren Sie die Abteilung Wohnbauförderung in Vorarlberg und stimmen die Rückzahlungsmodalitäten ab. Schließen Sie den Umschuldungskredit über unsere Experten ab, übernimmt dieser den weiteren Ablauf für Sie.
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Vorteile einer Umschuldung
Eine Umschuldung der Wohnbauförderung lohnt sich gleich mehrfach: bessere Zinsen, weniger Kredite, mehr Freiheit bei der Nutzung Ihrer Immobilie.
Bessere Konditionen
Oft erhalten Sie am Kreditmarkt bessere Zinsen als bei der laufenden Wohnbauförderung, durch günstigere Marktzinsen oder Ihre verbesserte Bonität, weil ein Teil der Summe bereits getilgt ist. So lassen sich nicht selten mehrere Tausend Euro an der Gesamtbelastung einsparen. Auch Ratenhöhe und Laufzeit passen Sie neu an.
Kredite zusammenlegen
Zahlen Sie mehrere Kredite ab (etwa Wohnkredit, Autokredit), bündeln Sie diese gemeinsam mit der Wohnbauförderung zu einem Kredit. Die Zusammenlegung zu einem großen Kredit spart Verwaltungsaufwand und senkt in der Regel die Kosten.
Mehr Flexibilität
Für das Landgeld gelten Nutzungsauflagen: Die geförderte Immobilie muss Ihr Hauptwohnsitz sein und darf nicht einfach verkauft werden. Schulden Sie in einen Bankkredit um, fallen diese Auflagen weg und Sie gewinnen Freiheit.
Wichtig bei der Umschuldung Ihrer Wohnbauförderung
Zwei Punkte entscheiden über den Erfolg: der richtige Zeitpunkt und die Nebenkosten. Beides klären Sie am besten, bevor Sie umschulden.
Zeitpunkt der Umschuldung
Jedes Bundesland regelt selbst, wann eine Wohnbauförderung vollständig zurückgezahlt werden darf. Fragen Sie daher bei Ihrer Wohnbauförderungsbank nach, ob vor der Umschuldung noch eine bestimmte Frist einzuhalten ist.
Nebenkosten beachten
Bearbeitungsgebühr
Bis zu 3 % der Umschuldungssumme an Bearbeitungsgebühren für die Bank.
Pfandrechtseintragung
Bei hypothekarischer Besicherung 1,2 % des Pfandrechts für die Eintragung im Grundbuch.
Notarkosten
Je nach Leistung 1 bis 3 % der Umschuldungssumme beim Notar für die Änderung im Grundbuch.
Vorfälligkeitsentschädigung
Beim Zusammenlegen eines alten Kredits optional ca. 1 % der offenen Summe als Vorfälligkeitsentschädigung.
Wohnbauförderung in Vorarlberg
Wichtige Links und Anlaufstellen zum Thema Wohnbauförderung im Land Vorarlberg:
Land Vorarlberg, Abteilung Wohnbauförderung
Landhaus, 6900 Bregenz
Telefon: +43 5574 511 8080 · Fax: +43 5574 511 923495
E-Mail: wohnen@vorarlberg.at
Repräsentatives Rechenbeispiel
- Nettokreditbetrag
- 200.000 €
- Laufzeit
- 30 Jahre (360 Monatsraten)
- Gebundener Sollzinssatz
- 3,10 % p.a. (variabel)
- Effektiver Jahreszins
- 4,10 % p.a.
- Monatliche Rate
- 854,03€
- Summe der Kreditraten
- 307.451,81€
Der effektive Jahreszins enthält die üblichen Nebenkosten (Bearbeitung, Schätzung, grundbücherliche Sicherstellung). Fiktives, repräsentatives Beispiel; die tatsächlichen Konditionen sind bonitäts- und objektabhängig. Stand: Juni 2026.
Wichtig auf einen Blick
Die wichtigsten Fragen rund um die Umschuldung Ihrer Vorarlberger Wohnbauförderung, kurz beantwortet.
Wie hoch ist meine offene Wohnbauförderung?
Die offene Summe entnehmen Sie Ihren Wohnbauförderungs-Kontoauszügen oder erfragen sie direkt bei der zuständigen Bank (Hypo Vorarlberg). Sie bildet die Grundlage Ihrer Umschuldungssumme.
Welche Nebenkosten fallen bei der Umschuldung an?
Üblich sind bis zu 3 % Bearbeitungsgebühr der Bank, bei hypothekarischer Besicherung 1,2 % für die Pfandrechtseintragung sowie 1 bis 3 % Notarkosten. Beim Zusammenlegen eines alten Kredits kann eine Vorfälligkeitsentschädigung von rund 1 % hinzukommen. Insgesamt liegen die Nebenkosten meist bei 3 bis 8 % der offenen Förderung.
Muss ich vor der Umschuldung eine Frist einhalten?
Jedes Bundesland regelt eigene Vorgaben dazu, wann eine Wohnbauförderung vollständig zurückgezahlt werden darf. Klären Sie das vorab mit Ihrer Wohnbauförderungsbank oder der Abteilung Wohnbauförderung des Landes Vorarlberg.
Lohnt sich die Umschuldung für mich?
Eine Umschuldung lohnt sich besonders, wenn der aktuelle Marktzins unter Ihren Förderkonditionen liegt oder sich Ihre Bonität verbessert hat. Schon kleine Zinsunterschiede summieren sich über die Laufzeit zu mehreren Tausend Euro. Ein kostenloser Vergleich zeigt Ihr konkretes Sparpotenzial.
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