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Immobilienfinanzierung

Ferienimmobilie finanzieren

Ein Haus am Strand. Eine Hütte an der Skipiste. Mit der richtigen Finanzierung wird aus dem Traum ein Schlüssel in Ihrer Hand. Wir zeigen, wie.

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Auf einen Blick

Ferienimmobilie finanzieren: das Wichtigste in Kürze

Wer träumt nicht vom eigenen Feriendomizil? Die gute Nachricht: Eine Ferienimmobilie zu finanzieren ist machbar, im Inland wie im Ausland. Entscheidend ist, wo die Immobilie steht, wie Sie den Kredit besichern und mit welchen Nebenkosten Sie rechnen. Dieser Beitrag bringt das Wichtigste auf den Punkt.

Im Inland einfacher

Im Ausland möglich

10 bis 15 % Nebenkosten

Richtig absichern

Inland oder Ausland

Ferienimmobilie in Österreich oder im Ausland finanzieren

Steht Ihr Feriendomizil in Österreich, ist die Finanzierung als Österreicher deutlich einfacher. Aber auch ein Häuschen jenseits der Grenze lässt sich finanzieren, mit der richtigen Strategie.

Ferienimmobilie in Österreich

Finanzieren Sie eine Ferien- oder Zweitimmobilie in Österreich, unterscheidet sich das kaum von einem klassischen Immobilienkredit.

Sie brauchen eine ausreichende Bonität und genügend Sicherheiten. Die Absicherung läuft in der Regel über eine Hypothek auf die Immobilie selbst.

Ferienimmobilie in Österreich finanzieren
Ferienimmobilie im Ausland finanzieren

Ferienimmobilie im Ausland

Für ein Objekt im Ausland haben Sie zwei Wege: eine Bank in Österreich oder eine Bank vor Ort.

Für die meisten ist die heimische Bank die angenehmere Wahl. Keine Sprachbarriere, ein vertrautes Kreditsystem. Ein Haken bleibt: Die österreichische Bank kann eine Immobilie im Ausland nicht hypothekarisch belehnen. Sie müssen also andere Sicherheiten einbringen.

Mehr dazu lesen Sie hier: Immobilie im Ausland finanzieren.

Immobilie im Ausland finanzieren

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Was dazukommt

Nebenkosten beim Kauf und der Finanzierung

Wie hoch die Nebenkosten ausfallen, hängt vom Land, von der Art der Besicherung und davon ab, ob ein Makler im Spiel war. In Österreich gilt als Faustregel: rechnen Sie mit 10 bis 15 % des Kaufpreises.

Nebenkosten in Österreich

Meist 3,5 %

der Bemessungsgrundlage als Grunderwerbsteuer. In bestimmten Fällen wie Erbschaft oder Schenkung gelten niedrigere Sätze.

1,1 %

des Kaufpreises für die Eigentumseintragung im Grundbuch.

ca. 2,4 %

des Kaufpreises an Notarkosten für Grundbucheintragung und Beglaubigung.

bis zu 3 %

der Finanzierungssumme an Bearbeitungsgebühren für die Bank.

optional 1,2 %

des Pfandbetrags für die Pfandrechtseintragung der Bank bei hypothekarischer Besicherung.

optional 3,6 %

des Kaufpreises an Maklergebühren, falls ein Immobilienmakler tätig war.

optional 1 bis 1,5 %

des Kaufpreises an Rechtsanwaltskosten für die Vertragserrichtung.

Nebenkosten sparen: Nicht jeder Posten ist in Stein gemeißelt. Vieles lässt sich verhandeln. Wie das geht, lesen Sie in diesem Blogbeitrag.
Wichtig vor dem Kauf

Was kann als Ferienimmobilie genutzt werden?

Nicht jedes Objekt darf als Feriendomizil dienen. Die Liegenschaft muss für diese Nutzung genehmigt sein, sonst wird es kompliziert.

Auf die Genehmigung achten

Gerade in Tourismusgebieten bekommen Sie eine nachträgliche Genehmigung für eine andere Nutzung nur schwer. Prüfen Sie deshalb schon beim Kauf, ob die zugelassene Nutzung passt. Das gilt im In- wie im Ausland.

Hauptwohnsitz oder Nebenwohnsitz?

Der Unterschied liegt in der Aufenthaltsdauer und in der Meldung. Eine Ferienwohnung melden Sie als Nebenwohnsitz an. Damit haben Sie kein Stimmrecht bei Gemeinderats- oder Landtagswahlen und keinen automatischen Anspruch auf Kindergarten- oder Schulplätze im Sprengel.

Ferienimmobilie als Nebenwohnsitz nutzen

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Versicherung für Ihre Ferienimmobilie

Schäden am Dach, an der Garage oder am Mobiliar machen vor dem Ferienort nicht halt. Damit Sie auch im Land Ihrer Ferienimmobilie geschützt sind, gibt es spezielle Ferienhausversicherungen.

Was eine Ferienhausversicherung abdeckt

Sie besteht aus zwei Bausteinen:

Gebäudeversicherung: sichert Schäden am Gebäude ab, also Dach, Garage, Nebengebäude und Co.

Hausratversicherung: schützt die Innenausstattung, von Möbeln bis zu elektronischen Geräten.

Ferienhausversicherung für die Ferienimmobilie

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Häufige Fragen

Ferienimmobilie finanzieren: Ihre Fragen

Ist die Finanzierung im Inland einfacher als im Ausland?

Ja. Als Österreicher finanzieren Sie eine Ferienimmobilie in Österreich in der Regel einfacher, weil die Bank das Objekt direkt hypothekarisch besichern kann. Im Ausland ist die Finanzierung trotzdem möglich, erfordert aber meist zusätzliche Sicherheiten.

Wie hoch sind die Nebenkosten in Österreich?

Rechnen Sie mit rund 10 bis 15 % des Kaufpreises. Dazu zählen unter anderem Grunderwerbsteuer, Grundbucheintragung, Notar- und gegebenenfalls Makler- und Anwaltskosten.

Darf ich jede Immobilie als Ferienwohnsitz nutzen?

Nein. Die Liegenschaft muss für die Nutzung als Ferienimmobilie genehmigt sein. Gerade in Tourismusgebieten ist eine nachträgliche Umwidmung schwierig. Prüfen Sie die zugelassene Nutzung deshalb schon vor dem Kauf.

Brauche ich eine eigene Versicherung für die Ferienimmobilie?

Sinnvoll ist eine Ferienhausversicherung aus Gebäude- und Hausratversicherung. Sie deckt Schäden am Gebäude sowie an der Innenausstattung ab, auch im Land Ihrer Ferienimmobilie.

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Sabine Dobler
Verfasst von

Sabine Dobler

Sabine Dobler ist eine Expertin im Bereich Immobilien und Finanzierungen. Dank ihrer langjährigen Erfahrung in diesem Sektor und ihrem fundierten Wissen über die Online-Welt liefert sie wertvolle Ratgeberbeiträge für die Portale immobilie-finanzieren.at und das immobilien-verkaeuferportal.at. Sabine zeichnet sich durch ihre Fähigkeit aus, die komplexe Welt der Immobilienfinanzierungen, Umschuldungen sowie die Bewertung und den Verkauf von Immobilien einfach und verständlich zu erklären. Aus diesem Grund vertrauen wir auf ihre Dienste.

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