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Steuerrecht beim Immobilienkauf

Diese Steuern erwarten Sie in Österreich

Es gibt unterschiedliche Arten von Steuern, die Sie als Käufer bezahlen müssen. Erfahren Sie hier wichtige Infos rund ums Steuerrecht.

Letzte Überarbeitung Februar 2021

Sabine Dobler

Sabine Dobler

Expertin bei Kreditfragen

1. Welche Arten von Steuern fallen an?
2. Die Grunderwerbsteuer
3. Immobilienertrags- oder Immobilienerwerbssteuer

Welche Arten von Steuern fallen an?

Die Grunderwerbsteuer

Die Höhe der Grunderwerbssteuer richtet sich danach, ob es sich um einen entgeltlichen oder unentgeltlichen Erwerb handelt. Also ob Sie die Immobilie kaufen oder z. B. Geschenk bekommen. Dabei ist die Bemessungsgrundlage ausschlaggebend.
Bemessungsgrundlage: Bei entgeltlichem Erwerb des Hauses, der Wohnung oder des Grundstücks, gilt der Verkehrswert bzw. Kaufpreis als Bemessungsgrundlage. Bei unentgeltlichem Erwerb wird der Grundstückswert herangezogen. Dieser besteht aus Boden- und Gebäudewert.

Mehr über das Steuerrecht in Österreich erfahren…

Bei privatem Haus- oder Wohnungskauf

Sobald ein Grundstück in Österreich auf eine andere Person übertragen wird, fällt die sogenannte Grunderwerbsteuer an. Dabei ist es übrigens völlig gleichgültig, ob es sich um einen Kauf oder eine Schenkung handelt: Auch der unentgeltliche Erwerb zählt als genau das – als Erwerb.

In der Regel übernimmt der Käufer die Grunderwerbsteuer. Gesetzlich festgelegt ist diese Verteilung allerdings nicht: Alle am Kauf beteiligten Parteien sind mitverantwortlich dafür, dass die Steuer ordnungsgemäß gezahlt wird. Achtung: Nicht zu verwechseln ist die Grunderwerbsteuer mit der Grundsteuer. Letztere wird durch die zuständige Gemeinde vom Einheitswert des Grundstücks berechnet und eingefordert.

Beim Haus- und Grundstückskauf

Die Grunderwerbssteuer beträgt meist 3,5 Prozent der Bemessungsgrundlage.

Als Bemessungsgrundlage wird der Grundstückwert genommen, welche aus Grundwert und Gebäudewert besteht. Nur landwirtschaftlich genutzte Fläche sind die Ausnahme, hier gilt der Einheitswert als Bemessungsgrundlage.

Bei Schenkungen

Eine Schenkung ist der unentgeltliche Erwerb eines Grundstücks. Auch der Kauf einer Immobilie bzw. eines Grundstücks von Verwandten zu einem günstigen Preis gilt oft als teils unentgeltlicher Erwerb. Hier gilt zur Berechnung der Steuer ein Stufentarif. Die üblichen 3,5 Prozent werden dann fällig, wenn der Wert der Wohnung, des Hauses oder des Grundstücks über 400.000 Euro liegt. Außerdem kann hier die Steuer in Raten bezahlt werden (bis zu 5 Jahren).

Immobilienertrags- oder Immobilienerwerbssteuer

Um diese zwei Steuer müssen Sie sich als Immobilienkäufer in Österreich keine Gedanken machen. Eine Immobilienertragssteuer ist nur dann zu zahlen, wenn man eine Immobilie verkauft und die Immobilienerwerbssteuer ist nicht in Österreich relevant, sondern trifft Sie dann, wenn Sie z. B. ein Haus in Kroatien kaufen.

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